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IUGR
Monday, 13. August

Tagung "Landschaft im Wandel" - 22.+23.11.2018 Neubrandenburg

 

Am 22. und 23. November 2018 findet an der Hochschule Neubrandenburg eine Tagung zum Thema „Landschaft im Wandel“ statt. Veranstalter sind die Bearbeiter des Forschungsvorhabens „„Das Spannungsfeld Transformation – Landschaftswandel – Landschaftsbewusstsein als Entwicklungspotenzial. Am Beispiel der Landschaft zwischen Lieps und Havelquelle“, das Teil des Verbundprojektes „HiRegion – Hochschule in der Region“ ist.

Dieses Vorhaben, an dem gut ein Dutzend Fachgebiete der Hochschule Neubrandenburg beteiligt sind, wird das über das Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ bis zum 31.12.2022 gefördert. Das IUGR e. V. ist Kooperationspartner in diesem Vorhaben.

Hier geht es zum Programm.

Hintergrund der Tagung zum Landschaftswandel ist der durch verschiedene wissenschaftliche Gutachten (BfN & BBSR) erbrachte Befund, dass seit 1996 bezogen auf die Fläche der Bundesrepublik Deutschland 66 % der Landschaften entweder durch Siedlungs- und Verkehrsentwicklung oder durch neue Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie sonstige Nutzungsänderungen erhebliche Veränderungen ihrer Struktur und Gestalt erfahren haben. Zu quantitativen Veränderungen kommen qualitative, die Nutzungsintensität betreffende. 

Das Markante der so festgestellten Transformationsprozesse ist, dass sie in hoher Geschwindigkeit ablaufen, was durch Prognosen unterstrichen wird.

Es wird davon ausgegangen, dass bei Umsetzung der Energie- und Klimaziele und unter Annahme der Prognosen zur Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche bis zum Jahr 2030 auf ca. 46% der Fläche (wiederum) ein erheblicher Transformationsdruck zu erwarten ist. Bezieht man in diese Vorausschau noch den Landschaftswandel der letzten 20 Jahre mit ein, würde dies bedeuten, dass die Landschaftsbilder flächendeckendinnerhalb nur einer einzigen Generation in ihren Grundzügen verändert wurden bzw. werden.

Wie sind diese Prozesse vor dem Hintergrund der (Kultur-) Landschaftsgeschichte in Mitteleuropa zu bewerten? Wie werden sie von den Bevölkerungen wahrgenommen? Um diese Fragen zu diskutieren, haben die Initiatoren ein zweitägiges Programm zusammengestellt, das einen umfassenden Blick auf den Gegenstand bietet.