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Institut für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung e.V.

Institut für Umweltgeschichte und
Regionalentwicklung e.V.


Satzung

Mit der Satzungsänderung vom 23.01.2009
Bisherige Änderungen: Satzungsänderung vom 10.03.2006, 17.10.2003, 06.10.2001 und Neufassung
der Satzung vom 16.12.1991 am 20.03.1993 aufgrund
der Änderungen vom 6.7.1992 und 7.9.1992.

§1
Name und Sitz
 
(1) Der Verein führt den Namen "Institut für Umweltgeschichte und
Regionalentwicklung e.V.". Er hat seinen Sitz in Neubrandenburg.
(2) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 
 
§2 Zweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung und Koordinierung von
Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Umweltgeschichte und
Regionalentwicklung. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen nach Möglichkeit auch Zwecken der Umweltforschung, des Umweltschutzes, des Naturschutzes, der Landschaftspflege, der Landschafts- und Regionalplanung sowie der Denkmalpflege und Heimatgeschichte zur Verfügung gestellt werden. Der Verein versteht Umweltgeschichte als Sammelbegriff für die Ergebnisse der historischen Umweltforschung. Umweltgeschichtsforschung ist ein Spezialzweig der Geschichts- und Umweltwissenschaften, der sich der Aufgabe stellt, die Ökologieproblematik der Gegenwart an den ökologischen Problemen menschlichen Arbeitens und Lebens der Vergangenheit zu messen sowie Zeugnisse der Umweltnutzung und der Umweltprobleme zu sammeln und aufzuarbeiten. Die Erschließung und kritische Aufarbeitung der Wurzeln, Wege, Irrwege und Umwege gesellschaftlich-historischer Prozesse, Entscheidungen und Zusammenhänge soll Hinweise und Entscheidungshilfen für die Lösung der gegenwärtigen und zukünftigen Umweltprobleme bringen. Die Arbeit des Vereins soll daher zur Entwicklung zeitgemäßer, problemadäquater Umweltschutz- und Umweltnutzungskonzepte beitragen.

(2)  Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • die Förderung und Durchführung kulturhistorischer, sozial- und
    umweltgeschichtlicher Forschung, Bildung und Dokumentation,
  • die Einrichtung eines Studienarchivs und einer Bibliothek, das
    Zeugnisse von Umweltforschung, Naturschutz und Umweltschutz,Heimatgeschichte und Denkmalpflege vor allem auf dem Gebiet der neuen Bundesländer sammelt, aufbereitet und der Öffentlichkeit für die allgemeine Weiterbildung und zu Studien- und Forschungszwecken zur Verfügung stellt,
  • wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsvorhaben
  • Vergabe und Vermittlung von Forschungsvorhaben
  • Erstellen von wissenschaftlichen Gutachten
  • Beratung und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, die im
    Sinne des Vereinszwecks tätig sind
  • Veröffentlichung insbesondere der eigenen Forschungsergebnisse
  • Durchführung von Seminaren und Aufklärungsveranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Vereinigungen,
    welche dieselben Ziele verfolgen.


(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Angestellte, Mitarbeiter/innen und Mitglieder sind bei
wissenschaftlicher Betätigung nach §2, Absatz 1 und 2 frei. Es besteht kein
inhaltliches Weisungsrecht des Vorstandes, noch Dritter. Vorhaben, bei denen die Wissenschaftsfreiheit nicht gewährleistet ist, werden nicht durchgeführt.
 
 
§3
Mittel des Vereins
 
(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
§4
Mitgliedschaft, Eintritt
 
(1) Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Die
Mitgliedschaft wird grundsätzlich durch eine schriftliche Bei­trittserklärung
erworben.

(2) Mit dem schriftlichen Antrag er­kennt der Be­werber oder die Bewerbe­rin für den Fall seiner/ ihrer Aufnahme die Satzung an. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmean­trag ent­scheidet der Vorstand.

(3) Darüber hinaus sind Fördermitgliedschaften möglich. Fördermitglieder
unterstützen den Verein ideell und finanziell. Sie haben kein Stimmrecht, kein
aktives und auch kein passives Wahlrecht. Fördermitgliedschaft entsteht durch
schriftliche Beitrittserklärung und durch Zahlung des Fördermitgliedbeitrages.
Ein Fördermitglied kann jederzeit seinen Austritt erklären. Der Austritt ist
schriftlich zu erklären.
 
§5
Mitgliedschaft, Verlust
 
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Streichung
oder Aus­schluß.

(2) Ein Mitglied kann seinen Austritt jederzeit erklären. Der Austritt
ist schriftlich zu erklären. Der Beitrag ist für das laufende Kalender­jahr noch
zu zahlen.

(3) Der Vorstand kann Mitglie­der, die sich vereinsschä­digend verhalten
oder gröblich gegen die Ziele des Instituts ver­stoßen, aus­schließen.

(4) Dem betreffenden Mitglied ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung zu
ge­ben. Der Aus­schluß ist dem betreffenden Mit­glied unter Angabe von Gründen
schriftlich be­kanntzugeben.

(5) Ge­gen den Ausschluß kann das be­treffende Mitglied innerhalb von 30
Tagen nach Empfang des Be­scheides Beschwerde zur nächsten Mitgliederversammlung einlegen. Über den endgültigen Ausschluß entscheidet in diesem Fall die Mitgliederversammlung.
 
§6
Beiträge und sonstige Pflichten
 
(1) Die Beitragshöhe und -fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung
fest­gelegt.

(2) Der Vorstand kann den Mit­gliedsbeitrag in schrift­lich begründeten Ausnahmefällen er­mäßigen oder erlassen. Der Bei­trag ist zu Be­ginn eines jeden Kalenderjahres fäl­lig. Der Mit­gliedsbeitrag ist ein Jahresbei­trag und ist in­nerhalb des er­sten Quartals zu entrichten. Bei Beitritten im Laufe des Kalen­derjahres ist der anteilige Jahres­beitrag zu entrichten.

(3) Bei nicht rechtzeitiger Zahlung ruhen die Mitgliedsrechte.
Mitglie­der, die mit der Zahlung von zwei Jahresbeiträgen im Rück­stand sind, werden aus der Mitgliederliste gestrichen. 
  
§7
Organe und Einrichtungen
 
Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung. Auf Be­schluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen,
insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.
 
§8
Der Vorstand
 
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Geschäftsführer/in, dem/der stellvertretenden Geschäftsführer/in, dem/der Kassenwart/in und dem/der Schriftführer/in.

(2) Der Vorstand gemäß §26 BGB besteht aus dem/der 1.Vorsitzenden und dem/der 2. Vorsitzenden. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.
  
§9
Die Mitgliederversammlung
 
(1) Mindestens einmal im Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt

(2) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Ihre
Aufgaben sind:
Die Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und der Kassenprüfer/innen über das abgelaufene Geschäftsjahr
die Genehmigung des Haushaltsplanes
die Entlastung des Vorstandes
die Beschlußfassung über vorliegende Anträge
die Wahl des Vorstands auf zwei Jahre, Wiederwahl ist zulässig
die Abwahl von Vorstandmitgliedern
die Wahl von jährlich zwei Kassenprüfer/innen

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von einem Monat unter Beifügung der vorläufigen Tagesordnung und der bislang vor­liegenden Anträge brieflich einberufen.

(4) Satzungsänderungen können von der Mitgliederversammlung nur mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die entspre­chenden Anträge müssen spätestens zwei Wochen vor Versammlungsbeginn dem Vorstand schriftlich vorliegen.

(5) Alle übrigen Anträge müssen spätestens zwei Wochen vor Versammlungsbe­ginn dem Vorstand vorliegen. Sämtliche vorliegende Anträge werden den Mitgliedern zugeschickt. Darüberhinaus können sie in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

(6) Initiativanträge sind zulässig. Über ihre Zulassung entscheidet die Mit­gliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

(7) Initiativanträge zur Änderung der Satzung oder zur Abwahl von Vorstands­mitgliedern sind nicht zulässig.

(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es 10 Prozent der Mitglieder des Vereins schriftlich verlangen.

(9) Die Mitgliederversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung.

(10) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

§ 10
Wissenschaftlicher Beirat
 
(1) Die Gründung eines wissenschaftlichen Beirates erfolgt durch die Mitgliederversammlung.

(2) Die Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirats haben die Aufgabe, den Verein in fachlichen Fragen zu beraten. Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirates werden vom Vorstand berufen. Die Berufung von Mitgliedern eines wissenschaftlichen Beirates wird von der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt.

(3) Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirates sind beitragsfrei.

§11
Niederschrift

Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder sei­nem Stellvertreter und vom Schriftführer oder von einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Nieder­schrift aufzunehmen.
 
§12
Auflösung

Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation und die Verwertung des verbleibenden Vermögens mit Einwilligung des Finanzamtes im Sinne des §61 Abs.1 AO. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts einzutragen.
 
§13
Vereinsvermögen

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt die Sammlung "Studienarchiv Umweltgeschichte“ (Archiv und Bibliothek) des Vereins an ein öffentliches Archiv oder eine öffentliche Bibliothek. Das sonstige Vermögen des Vereins fällt an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die gemeinnützige Zwecke verfolgt, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung zu verwenden haben. Sämtliche Vermögensübereignungen erfordern die Einwilligung des Finanzamtes im Sinne des § 61 Abs. 1 AO.

§14
Schlußbestimmungen
 
Die Satzung wurde am 16.12.1991 in 1040 Berlin, Eichendorffstraße 16, errichtet.
Die vorliegende Fassung entspricht dem Stand vom 23.01.2009. Sie enthält die
Satzungsänderungen vom 23.01.2009, 10.03.2006, 17.10.2003, 6.10.2001, 6.7.1992 und 7.9.1992. Die Fassung vom 16.12.1991 wurde am 20.03.1993 neu gefasst.
 
Für die Richtigkeit
 
Prof. Dr. Mathias Grünwald
(1.      Vorsitzender)
 

Anlage
 
Zu § 6 Beiträge und sonstige Pflichten
 
Beiträge zum IUGR e.V. gemäß Beschluss der Jahresmitgliederversammlung des IUGR e.V. vom 07. Dezember 2012
 
Die Beiträge des IUGR e.V. betragen jährlich:

Erwachsene                          40,00 Euro

Familien                                 60,00 Euro

Rentner, Jugendliche
Studierende, Arbeitslose       20,00 Euro   

Institutionen                        100,00 Euro

Fördermitgliedschaft      ab  100,00 Euro